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Qualitätssicherung des Schulunterrichtes
Ausschusssitzung im Math-Space
Liebe Eltern der Schule Stubenbastei!
Seit mehr als zwei Jahren bemühen wir uns, zum Thema Qualitätssicherung des Schulunterrichts oder noch besser zusammengefasst zum Thema Schulentwicklung gemeinsam mit allen SchulpartnerInnen hier unsere Impulse zu setzen. An dieser Stelle gehört unser Dank Frau Direktor Dangl, die uns dabei intensiv unterstützt hat. Die bisherigen Entwicklungen können Sie unter www.ev-stubenbastei.at/qualitaet_su.htm nachlesen.
Ich freue mich, Ihnen nun im Namen des gesamten Elternvereinsvorstands das Ergebnis der letzten größeren Veranstaltung zu diesem Thema, die am 30. Jänner 2006 im math.space stattgefunden hat, nachfolgend bekannt zu geben. An dieser Stelle möchte ich mich vor allem bei Professor Dr. Rudolf Taschner bedanken, dass wir im math.space Gäste sein durften und ich möchte mich im Namen des Elternvereinsvorstands auch bei all jenen bedanken, die am 30. Jänner anwesend waren und uns so tatkräftig unterstützt haben. Viele von Ihnen werden bereits gehört haben, dass an diesem Abend in Kleingruppen zu einzelnen Themen diskutiert wurde und sich daraus auch eine Art Kurzverlaufsprotokoll ergeben hat, das Sie im Anhang zu diesem heutigen Schreiben nachlesen können.
Nun ist geplant, dass in kleineren Arbeitsgruppen weiter zu den einzelnen Themen diskutiert wird, natürlich auch weiterhin unter Einbindung aller SchulpartnerInnen, d.h. zusammen mit den LehrerInnen und SchülerInnen. Wir werden Sie weiterhin darüber auf dem Laufenden halten.
Im Besonderen möchte ich mich bei allen Elternvereins-vorstandsmitgliedern bedanken, die so intensiv an der Vorbereitung für die Veranstaltung am 30. Jänner mitgewirkt haben.
Protokoll der Ausschusssitzung vom 30. Jänner 2006
Mit freundlichen Grüßen
Roland Bösel
Obmann des Elternvereins
Allgemein Schuljahr 2003/04
Aus der Elternvereins-Umfrage des Schuljahres 2003/04 haben sich einige Schwerpunkte ergeben. Ein besonderes Anliegen war den Eltern in dieser Umfrage die Qualität des Unterrichts. Der Elternvereinsvorstand hat aus den Ergebnissen folgenden Fragenkatalog erstellt und am 18. Nov. 2004 im SGA eingebracht.
1. Klassenschülerhöchstzahl
Wie steht der SGA zur Klassenschülerhöchstzahl? Wie viele Schüler in einer Klasse sind zumutbar, gibt es dazu eine Schulpolitik oder könnte man im SGA darüber diskutieren, ab welcher Zahl keine zusätzlichen SchülerInnen (von außen) mehr aufgenommen werden? Wirkt sich die Gesamtschülerzahl oder die Anzahl der Klassen auf die Werteinheiten aus? Gibt es Einflüsse von außen (z.B. Zwangszuteilung durch SSR)? Die Eltern und Schüler (vermutlich auch die Lehrer) wünschen sich natürlich möglichst kleine Klassen, jedenfalls aber unter 30 SchülerInnen. Ist das möglich?
2. LehrerInnenfehlstunden und Supplierungen
Die manchmal gehäuft auftretenden Supplierstunden sind mitunter Anlass zu Verstimmungen. Verstärkt wird das Unbehagen durch mangelnde Transparenz über die Gründe des Fehlens der Lehrkräfte. Ist es denkbar, dass die betroffenen Schulpartner über die Gründe informiert werden (Fortbildung, Schikurs, krank,...), um dadurch mehr Verständnis zu erwirken?
Diese Frage ist auch direkt gekoppelt an die Schulveranstaltungen. Je mehr Klassen wegfahren, desto besser für diese Klassen, desto mehr Supplierungen jedoch für die, die gerade in der Schule sind. Wie weit sind Fachsupplierungen möglich? Wie weit ist es Lehrern, die z.B. mit einer Klasse auf Schikurs fahren und dort ohnehin stark belastet sind, zumutbar, für ihre anderen Klassen Arbeitsaufträge herzurichten? Ist das überhaupt vorgesehen, gibt es klare Richtlinien? Manche LehrerInnen tun das regelmäßig und vorbildlich (sogar aus dem Krankenstand!!), andere grundsätzlich nie. Gibt es hier Vorgaben? Wie könnte da eine Schulpolitik aussehen, die sowohl einen qualitätsvollen Unterricht sicherstellt und gleichzeitig auf die Lehrer Rücksicht nimmt?
3. Lehrerqualität im Allgemeinen
Alle Eltern wünschen sich die besten LehrerInnen für ihr Kind.
Welche Vorgangsweise wäre möglich, um SchülerInnen nicht zu schaden, weil sich gerade deren Eltern mit den betreffenden LehrerInnen auseinandersetzen. Kann der SGA hier eine Schulpolitik formulieren, die für alle bindend ist?
Gleichzeitig sollen LehrerInnen vor ungerechtfertigten Angriffen geschützt werden bzw. die Möglichkeit haben, ihren Standpunkt zu erläutern. In welcher Form wäre das vorstellbar?
Es wäre günstig, wenn LehrerInnen in ihrer eigenen Fachgruppe gegenseitig hospitieren und daher auch gegenseitig voneinander noch mehr lernen können. Ist das auch für die LehrerInnen vorstellbar?
4. Weitere konkrete Wünsche zu 3.
Mehr Teamarbeiten, weniger Frontalunterricht,
klarer Umgang mit Teilleistungsschwächen,
f ächerübergreifender Unterricht,
Lehrer sollen nicht so oft wechseln (das wünschen wohl jene, die zufrieden sind!),
klare Leistungskriterien (Transparenz in der Beurteilung),
Lehrer sollen pünktlich sein1
5. Evaluierung des Schulunterrichts
Der von den SchülerInnen im Vorjahr eingebrachte Feedback-Bogen an die LehrerInnen soll wieder zur Diskussion und vor allem zur Anwendung kommen.
6. Schulveranstaltungen und Projekte
Gewünscht wird eine klare Schullinie, d.h. ob und wie viele Projekte und Schulveranstaltungen in einer Klasse stattfinden, soll nicht von der glücklichen oder weniger glücklichen Zusammensetzung des Lehrerteams abhängen. Wie könnte es gelingen, die weniger aktiven LehrerInnen zu motivieren, so dass sie selbst Freude an einer neuen Herausforderung haben?
Gesprächsergebnis - SGA-Sitzung vom 12. Jänner 2005
Bei der SGA-Sitzung vom 12. Jänner 2005 wurden angeführte Punkte zur Qualitätssicherung der Schule diskutiert und insbesonders von der Direktorin als auch von den LerherInnenvertreterInnnen beantwortet. Unter
www.stubenbastei.at/index2.htm unter dem Button Schulpartner/SGA/Protokoll 12. Jänner finden Sie diese detailierten Antworten und die weiteren Anmerkungen dazu.
Über die einzelnen Punkte wird intern im EV-Vorstand und im SGA weiterhin diskutiert und mit den LehrerInnen die Anliegen der Eltern erörtert.
Über die bedeutenden Fortschritte werden wir Sie auf unsere Homepage und über unseren Newsletter informieren.
Tamara Seeliger
Roland Bösel
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