Elternverein des BG/BRG Stubenbastei

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Feedback

Bericht aus der Arbeitsgruppe

Fast zwei Jahre lang arbeitete an der Schule eine Arbeitsgruppe - bestehend aus Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen - kontinuierlich zum Thema Feedback (FB). Zu Beginn wurde im Lehrkörper erhoben, wie oft und mit welchen Methoden FB durchgeführt wird. Im Mai 2008 gab es schließlich eine sogenannte "Kick-Off-Veranstaltung", an der ebenfalls TeilnehmerInnen aus allen drei schulpartnerschaftlichen Kurien vertreten waren. Ziel der Veranstaltung war, für das Thema zu sensibilisieren und einige FB-Methoden vorzustellen. Auch wurde ein "Methodenkatalog" für die Lehrkräfte an der Schule erstellt, der jederzeit im Konferenzzimmer eingesehen werden kann.

Bei der Konferenz zu Schulbeginn konnten einige LehrerInnen dafür gewonnen werden, für sie bisher neue FB-Methoden in Klassen auszuprobieren und ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse am Pädagogischen Tag den KollegInnen rückzumelden.

Die Arbeitsgruppe Feedback trifft sich am 11. November dieses Jahres mit der Direktorin Fr. Dangl zu einem Gespräch, in dem die Direktion u.a. ersucht wird, zu einem angemessenen Zeitpunkt (in etwa 1 1/2 - 2 Jahren) an der Schule gepflegte FB-Gewohnheiten wie Methoden, Häufigkeit der Anwendung und Nachbearbeitung neuerlich zu evaluieren. Damit wird das weitere Vorgehen zum Thema FB bis auf Weiteres von der Arbeitsgruppe an die Schulleitung zurückgegeben.

Wir hoffen, dass durch das aufkeimende Interesse für Feedback viele MultiplikatorInnen für eine entsprechende Kultur gewonnen werden können und die Direktion "am Ball" bleibt!

Über das Geben und Nehmen von Feedback

Die Kunst, Feedback zu geben, besteht darin, einem Menschen zu sagen, wie ich ihn erlebe, ohne ihn dabei verletzen zu wollen. Grundsätzlich soll Feedback dazu dienen, Möglichkeiten für die Zukunft zu erörtern, aus "Fehlern" zu lernen.

  • Ich habe mir gut überlegt, was ich mit meinem Feedback bewirken will.
  • Ich erwähne, was ich gut finde/mir gefällt und spreche auch über unangenehme Wahrnehmungen.
  • Ich beschreibe meine persönlichen Eindrücken und Beobachtungen eines konkreten Verhaltens und spreche nicht von denen anderer (ICH statt "man" oder "wir"!)
  • Ich beschreibe die Emotionen, die mein Gegenüber in mir auslöst, und bewerte nicht dessen Verhalten.
  • Ich bleibe mit meinen Rückmeldungen möglichst konkret und halte mich mit pauschalen Aussagen, Verallgemeinerungen, Bewertungen und abwertenden Äußerungen zurück.
  • Ich bemühe mich darum, konstruktiv zu sein, d.h. gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten.

Beim Entgegennehmen von Feedback setzt sich die Empfängerin/der Empfänger in einer passiven Rolle erst einmal der Situation aus. Trotz möglichen Unbehagens bietet diese Haltung die Chance, über die eigene Wirkung auf andere Neues zu erfahren.

  • Ich lasse die/den andereN ausreden.
  • Ich rechtfertige oder verteidige mich nicht!
  • Mir ist wichtig zu verstehen, was mein Gegenüber mir mitteilen will.
  • Ich stelle nur Verständnisfragen.
  • Ich habe die Möglichkeit, meine Eindrücke bezüglich des Gehörten anzumerken.

In beiden Positionen (FeedbackgeberIn, -empfängerIn) überstrapaziere ich nicht den guten Willen zum Zuhören und die Geduld meiner GesprächspartnerInnen, sondern vereinbare gegebenenfalls einen weiteren Gesprächstermin.

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